In unserer Gesellschaft nehmen die allergische Erkrankungen ständig zu. Unter dem Begriff Allergie versteht man eine Überreaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe in der Umwelt, wie Kosmetika, Arbeitsstoffe, Blütenpollen, Insektengifte,
Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Tierhaare – und Schuppen, Nahrungsmittel und einige Medikamente.

Allergiediagnostik:

1. Epikutantest beim Kontaktekzem werden einzelne Substanzen in kleinen Kammern
auf dem Rücken befestigt. Normalerweise entwickelt sich die positive Reaktion nach 48-72 Stunden, wenn der Test von der Ärztin abgelesen wird.

2. Pricktest wird beim Verdacht auf Schleimhautallergie durchgeführt. Die Substanzen werden auf die Haut der Biegeseite des Unterarmes aufgebracht und durch den Tropfen hindurchgestochen. Das Ablesen durch die Ärztin findet in 10 und 20 Minuten statt.

3. Scratchtest wird durch die aufgebrachte Testsubstanz hindurch mit einer Lanzette in die Haut geritzt, aber so, dass es nicht zur Blutung kommt.

4. Intrakutantest , hier wird die Flüssigkeit mit den Allergenen in die Haut eingespritzt.

5. Reibetest erfolgt durch 5 bis 10maliges kräftiges Reiben des Allergens auf der Haut der Innenseite des Unterarmes.

Allergiebehandlung:

1. Bei positiven Reaktionen des Epikutantests wird ein Allergie Testpaß ausgestellt.
Die Substanzen müssen mehrere Jahre gemieden werden.

2. Hyposensibilisierung bekämpft die Ursachen einer erkannten Schleimhautallergie.
Diese Therapie wird meistens 3 Jahre durchgeführt mittels allergischspezifischen Hyposensibilisierungsextraktes. Es wird alle 4 Wochen eine Spritze unter die Haut des Oberarmes injiziert.